Im Dienste der reichen Erbin

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Michelle Lambert kommt aus armen Verhältnissen und tritt eine neue Stelle als Bedienstete im Haus der reichen Erbin, Madame Josephine Gaillard, an. Sie ist von den Eindrücken dieser ganz neuen Welt positiv beeindruckt und geht voll und ganz in ihrem Job auf.

Madame schikaniert ihr Dienstmädchen mit unsittlichen Berührungen und bestraft sie mit Peitschenhieben und anderen Massnahmen. Doch Michelle lässt sich nicht unterkriegen und setzt ihr Selbstbewusstsein ihrer Chefin gegenüber gekonnt ein. So versteht sie es, die Schikanen als Geborgenheit und die Hiebe als sexuelle Lust von sich und ihrer Chefin, umzuwandeln.

Die reiche Erbin verändert sich und gibt ihrer Untergebenen zu verstehen, dass sie im Grunde eigentlich sehr von ihr angetan ist. Sie überrascht diese mit mitternächtlichen, sehr romantischen und anregenden Vergnügen, mit teuren Geschenken und mit gemeinsamen Essen. Bald darf Michelle nach einem erregenden Erlebnis sogar bei ihr im gleichen Bett schlafen. Das Eis scheint geschmolzen.

Die Beziehung der Beiden nimmt volle Fahrt auf. Obwohl Michelle ihrer Arbeitgeberin nach wie vor völlig untergeben und hörig ist, fühlt sie sich immer mehr in deren Bann gezogen, bis sie sich eines Tage eingestehen muss, dass ihre starken Gefühle zu wirklicher Liebe geworden sind.

Doch was fühlt Madame Gaillard? Im Jahr 1912 war eine lesbische Liebe mehr als nur ein Tabu, erst recht bei diesen sozialen Unterschieden zwischen reicher, vornehm lebender Madame und ihrem Dienstmädchen aus armen und besitzlosen Verhältnissen.

Im Jahr, in welchem die Geschichte spielt, gab es noch keine Vibratoren oder Dildos, deshalb benützen die Frauen bevorzugt ihre Finger. Gegenstände wie Bananen oder Kerzen konnten natürlich dienen, den unbekannten Sex zwischen zwei Frauen zu geniessen.

Ach ja, auch das Wort “geil” gab es damals noch nicht, es kommt deshalb in dieser Geschichte absichtlich nie vor.

Anmerkung der Autorin: Es gibt viele Menschen, sowohl Männer wie auch Frauen, die Erniedrigungen, Schläge und Schmerzen als Lust empfinden und dies freiwillig als sexuelle Befriedigung im Sinne eines Spieles und einer Fantasie machen und mit sich machen lassen. In dieser Geschichte soll in keiner Weise eine Demütigung oder Entwürdigung gegenüber einer Darstellerin oder Frauen im Allgemeinen dargestellt werden. Falls dies von Leserinnen und Lesern so empfunden wird, entschuldigt sich die Autorin dafür.

Professor Nestor Graubart

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