Träumen erlaubt

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Klar, es war DER Sommer schlechthin. Nicht für die Landwirtschaft und alles, was Grün ist. Aber für mich als Sonnenhungrige schon. Ich war gerade ein paar Tage auf Ibiza in den Ferien. Herrlich.


Eigentlich hätte ich gar nicht in den Süden zu fahren gebraucht. Aber diese Reise war schon länger geplant. Ich wollte trotz des schönen Wetters mal wieder ein wenig weg aus dem Alltag. Und auf Ibiza fühle ich mich pudelwohl. Ich sonne gerne nackt, das ist kein Geheimnis. Herrlich.

Ich habe ein Plätzchen, sag' ich euch. Herrlich.


Es ist ein kleiner Felsen am Strand, ähnlich wie auf diesem Bild. Natürlich bin ich nicht die Einzige, die dort etwas abseits an die Sonne liegen will. Aber wenn ich einmal dort bin, kann ich fast nicht mehr weg. Aber natürlich gehört der Fels nicht mir und irgendwann mache ich dann halt Platz. Nicht herrlich.


Am schönsten ist es natürlich dort am Abend. Herrlich. Nicht nur romantisch, sondern auch sehr ruhig und ungestört. Da entledige ich mich immer meines Bikinis und geniesse die untergehende Sonne. Die meisten anderen Gäste sind dann irgendwo am Essen oder bereiten sich auf dieses vor. Dann bin ich halt immer für mich alleine.


Wenn ich dann wieder in der Heimat bin, träume ich noch oft von "meinem" Felsen und davon, wie es ist, wenn die Sonne ungehindert jeden Zentimeter meiner Haut wärmen und bräunen kann. Einfach nur herrlich.


Träumen erlaubt, gell.

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Professor Nestor Graubart

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