Renate's grosse Brüste

Grosse Brüste sind das Idealbild jeder Frau. Ein mächtiger Vorbau zieht Männer magisch an und lässt deren Fantasien freien Lauf. Ich habe diese Reportage von Anita und Ramon erhalten.

Findet jeder Mann grosse Brüste erotisch? Aber was denken und fühlen vor allem die Frauen selber, die eine grosse Oberweite haben? Wird jede gleich zu einem Pornostar abgestempelt?

Sind grosse Brüste ein Segen oder doch eher eine Belastung für deren Trägerinnen? Dieser Frage gehen unsere freien Reporterin Anita und ihr Kollege Ramon nach. Einen ganzen Tag lang durften sie Renate begleiten. Sie hat einen Brustumfang von 117 cm und ist mit ihren 25 Jahren eine sehr attraktive Erscheinung.

Absichtlich gehen die drei ganz alltäglichen Situationen nach und wollen dabei feststellen, wie Männer reagieren und wie sich Renate durch den Alltag kämpft. Dabei ist auch ein Besuch im Schwimmbad, in der Sauna, im Biergarten und in einem Sex-Kino geplant.

Anita und Ramon verabredeten sich früh am Morgen mit Renate. Sie wollten den ganzen Tag zusammen verbringen und der Frage nachgehen, ob grosse Brüste für deren Trägerin eher ein Segen oder eine Belastung ist. Renate hatte sich auf einen internen Aufruf gemeldet. Sie hatte einen Brustumfang von stolzen 117 cm, war 25 Jahre alt, hatte lange schwarze Haare und ein sehr hübsches Gesicht. Sie machte einen sehr aufgeweckten und aufgeschlossenen Eindruck.


Renate war bereit, für diesen Tag das Versuchskaninchen zu spielen und auch an Orte zu gehen, die etwas gewagt waren. Aber genau darum ging es bei dieser Reportage. Der Einfachheit halber schreibt nur Anita die Reportage. Diese kann sehr gut auf die anderen eingehen und die Ansicht aller Beteiligten neutral darlegen. Nach einer kurzen Begrüssung machen wir uns sofort auf den Weg. Wir wollen den Tag bzw. die Ausflüge so realistisch wie möglich erleben und bereiten uns deshalb überhaupt nicht vor. Wir vereinbaren, dass Renate den Lead übernimmt. Sie entscheidet, wann wir wohin gehen und wann sie von dort wieder weg will. Ramon und ich sind nur Beobachter.


Zuerst gingen wir ins Schwimmbad und somit gleich in die Höhle des Löwen. Genau dort würde man Renate's grosse Brüste fast unverhüllt und in der vollen Grösse bewundern können. Ich ging mit ihr in die Garderobe. Absichtlich gingen wir in die allgemeine Umkleide und nicht in die Einzelkabinen. Möglicherweise würden wir hier schon einige verstohlene Blicke von anderen Frauen feststellen. Es waren noch zwei Frauen anwesend, doch diese waren mit ihren Kleidern und Taschen so beschäftigt, dass sie uns gar nicht beachteten. Dafür war ich es, die gezwungenermassen ihre Augen nicht mehr von Renate's Brüsten nehmen konnte. Ich sah sie einen kurzen Augenblick ohne jedes Kleidungsstück und war selber erstaunt, was sich mir hier präsentierte. Bis jetzt dachte ich von mir selber immer, dass ich gar nicht so schlecht gebaut war, aber Renate toppte diese Vorstellung um ein vielfaches.


Als wir uns in unsere Bikinis gezwängt hatten, trafen wir auf dem Rasen Ramon. Das war nun schon die zweite Feststellung: Auch Ramon's Blick blieb eine ganze Weile auf den grossen Rundungen hängen. Da hatten wir schon zwei Reaktionen. Die zwei der Reporter. Doch wir gaben uns sofort Mühe, uns nichts anmerken zu lassen und schlenderten zu Dritt zu den Bäumen und den gemütlichen Bänken. Ramon und ich beobachteten die Badegäste. Tatsächlich bemerkten wir einige - vor allem Männer - die Renate richtig anstarrten. Einige merkten es früher, andere später. Einigen schien es egal zu sein, ob wir ihre Blicke erwiederten, oder sie merkten es gar nicht.


Renate selber liess sich nichts anmerken. Zwischendurch tat sie so, als bemerkte sie es gar nicht. Aber wir waren ja alle hier, um etwas festzustellen, nicht um nichts zu tun. Renate stellte es sehr wohl fest und blickte öfters bestätigen zu mir oder zu Ramon. So als ob sie sagen wollte: Seht ihr? So geht mir das immer! Ein paar Stunden blieben wir im Bad, gingen ins Wasser, legten uns auf die Badetücher, gingen ins Restaurant. Überall die gleiche Feststellung: Männerblicke, die die Oberweite bewunderten, Frauenblicke, die einen gewissen Neid oder eine geheime Erleichterung ausdrückten, so nach dem Motto: Ist zwar schön, aber lieber die als ich! Irgendwie kam ich mir als "normal" gebaute Frau schon etwas im Abseits vor. Aber ich wusste, im Beisein von Renate war das das Schicksal jeder Frau. Sooo schlecht war nun meine Figur in meinem neuen Bikini auch nicht.


Kurzfazit Schwimmbad: Viele Blicke von Männern und Frauen, teils lüstern, teils neidisch, teils bemitleidend.


Gleich neben dem Schwimmbad war die Sauna. Es war zwar nicht gerade Wetter für einen Besuch, doch in einer Saune schwitzte jeder noch ein wenig mehr als im Bad. Und in der Sauna war man nackt, das war der grosse Unterschied. Nachdem wir wagemutig beschlossen hatten, zusammen in die gemischte Abteilung zu gehen, machten wir uns auf den Weg. Es war zwar mutig von uns - schliesslich kannten wir uns erst ein paar Stunden - aber dennoch sinnvoll. Wie hätten wir sonst die Reaktionen der anderen Besucherinnen und Besucher feststellen sollen?


Also fix voran, in die getrennte Garderobe, und dann Treffen in der gemischten Sauna. Nun wurde mir auch etwas mulmig, musste ich mich doch gezwungenermassen auch splitternackt ausziehen und mich gleich vor wildfremden Menschen präsentieren wie Gott mich schuf. In diesem Moment wusste ich nicht, ob ich meinen Job liebte oder eher verabscheute. Aber darum ging es jetzt nicht. Vielleicht wäre das ein Thema für eine andere Reportage. Wir zwei waren allein in der Garderobe. Ich konnte mich damit beruhigen, dass es nicht um mich ging und Renate ja eigentlich das (arme) Objekt der Reportage war.


Als wir in den hellen und heissen Raum kamen, war Ramon schon da. Er setzte sich gerade auf eine Bank neben einen anderen Mann. Weiter hinten waren noch zwei Frauen. Wir waren also total sechs Leute anwesend. Ich nahm meine Aufgabe wahr und beobachtete unauffällig, wie die Fremden reagierten. Erstaunlicherweise nahm der Mann von Renate kaum Kenntnis. Ich stufte ihn als Stammgast, welcher schon viele nackte Körper gesehen hatte und nicht deswegen hierherkam, ein. Ramon blieb professionell. Er liess sich gar nichts anmerken und tat so, als ob er uns nicht kennt. Die Frauen weiter hinten reagierten offensichtlicher. Sofort streckten sie die Köpfe zusammen und tuschelten unanständig. Den Blick naürlich dorthin gerichtet, wo wir es erwarteten. Renate spielte sehr gut mit und liess sich nichts anmerken. Ramon bekam die Tuschelei wohl auch mit und blickte zwei oder dreimal zuerst dorthin und dann zu mir. Ja, ich hab's registriert.


Die Situation änderte sich nicht mehr. Der gut aussehende Herr, derjenige neben Ramon, döste vor sich hin. Vielleicht genoss er mehr die Anwesenheit meines Kollegen, als dass er sich für die hübsche, dunkelhaarige und ihr wisst schon... Renate interessierte. Irgendwann hörten auch die zwei Frauen auf zu flüstern und entspannten sich in einer Dunstwolke.


Als unsere Zeit abgelaufen war, erhoben wir uns und verabschiedeten uns von allen Anwesenden absichtlich ein paar Minuten zu früh. So konnten wir noch einmal Aufmerksamkeit erregen. Enttäuscht stellten wir fest, dass neimand Notiz von Renate's Merkmalen nahm. Auch die Frauen sagten nur kurz "Tschüss". Renate und Ramon gingen zuerst raus, ich blieb schauspielerisch noch kurz zurück und tat so, als ob ich etwas suchen würde. Eventuell konnte ich ja so noch eine Reaktion erhaschen, irgend ein Wort oder eine Bemerkung. Leider war dem nicht so.


Kurzfazit Sauna: Ernüchterung. Mann reagiert kaum, Frauen tuscheln nur, vermutlich über das Gesehene. Eigentlich war das schon er Härtetest. Offensichtlicher bekam niemand Renat's Brüste präsentiert. Von daher machte sich fast ein wenig Ernüchterung beim Reporterteam breit. Wir gaben uns aber mit dem Erlebten zufrieden. Wir wollten ja nichts provozieren sondern nur Reaktionen feststellen. Und das haben wir gemacht.


Nun stand der Biergarten an. Dort konnte sich Renate wieder zugeknöpft zeigen. Ihre Bluse offenbarte aber tiefe Einblicke und liessen viele Erkenntnisse über die verborgene Grösse zu. Im Garten eines recht grossen Restaurants waren trotz der nun etwas kühleren Temperaturen viele Männer anwesend. Frauen machten wir auch aus, aber am lautesten am Gröhlen waren die Typen. Es dauerte nicht lange, hörten wir die ersten Pfiffe. Feststellen, von wem diese kamen, konnten wir nicht. Es machte offensichtlich mehr Spass, wenn man pfeift und dann so tut, als ob man nichts gemacht hätte. War man so bei seinen Kollegen besser angesehen. Oder einfach cooler?


Wir setzten uns an einen freien Tisch direkt neben einer sichtlich angeheiterten Gruppe und bestellten ein Bier. Die Jungs hatten anhand der leeren Gläser auf dem Tisch schon so einiges intus und waren ziemlich hemmungslos. Wir mussten nicht lange auf Sprüche warten. "Das nenn' ich mal einen Wintervorrat!" oder "Ui, ui, ui, die braucht ja einen Gabelstapler!" waren zwar doof, aber harmlos. Nach jedem Spruch gröhlten die anderen brav mit und fanden sich in der Gruppe enorm lässig. Renate reagierte gelassen, lächelte uns an mit einem Gesichtsausdruck, welcher ziemlich klar signalisierte: Voilà!


Aber auch die zwei Mädchen in der Gruppe machten fröhlich mit. "Die Arme muss sich sicher immer blöde Sprüche anhören." meinte die eine Blondine lauthals und fand sich sogar so noch cool. Die andere, dunkelblonde, junge Frau brachte sich mit "Na ja, wie viel da wohl echt ist?" ein. Dann ging eine rege Diskussion über Silikon, Schönheits-OP's, Botox und Pornostars los. Jeder der sechs Jugendlichen war ganz offensichtlich ein Profi in dieser Beziehung. Wenn man ihren Aussagen glaubte, heisst das. Ramon und ich glaubten ihnen nicht.


Nach gut einer Stunde bezahlten wir und gingen. Wir hatten genug gehört. Ehrlich gesagt tat mir Renate leid. Solche blöden Sprüche, noch absichtlich in hörbarer Lautstärke gegröhlt, mussten nun wirklich nicht sein.


Kurzfazit Biergarten: Unter Einfluss von Alkohol ist die Hemmschwelle sowohl bei Männern wie auch bei Frauen niedrig. Sprüche, zum Teil doof, zum Teil unter der Gürtellinie können einer Betroffenen echt den Appetitt verderben.


Es folgte noch der Abschluss unseres Experiments. Jetzt wurde es noch einmal ernst. Renate wurde noch einmal zur Schau gestellt, so kam es mir jedenfalls vor. Wir gingen zu dritt in ein Sex-Kino. Klar musste Renate sich hier nicht so wie in der Sauna präsentieren, aber hier vermuteten wir halt wieder Leute, vorallem Männer, die grosse Brüste geil fanden und sich nicht zuletzt genau deswegen solche Filme ansahen. Pornostars verkörperten immer ein äusserliches, also körperliches, Idealbild eines Menschen, der Sex hat. Dies galt sowohl für männliche wie auch für weibliche Darsteller.


An der Kasse stellten wir fest, dass sich überhaupt keine Frau eingefunden hatte. Eigentlich hatten wir das erwartet, auch wenn Frauen heutzutage ein anderes Verhältnis zu solchen Filmen haben, als noch vor ein paar Jahren. Renate spielte ihre Rolle noch immer perfekt und hatte die Bluse aufreizend weit nach unten geöffnet. Ihre füllige Oberweite musste jedem auffallen, auch wenn er nur ihr hübsches Gesicht anschauen wollte.


Es gab wohl kein Mann in diesem Vorraum, welcher nicht sofort die Erhebungen angestarrt hätte. Ja, es war die richtige Klientel hier. Wir wollten das auf keinen Fall verallgemeinern, aber wer sich Sexfilme ansieht, erwartet grosse und auffällige Körperteile. Sowas, was man halt im Alltag nicht oft zu sehen bekommt, es sei denn, man ist Redaktorin und macht ein Experiment!


Den Film mussten wir uns natürlich komplett ansehen. Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass er mir recht gut gefallen hat. Es waren schöne Aufnahmen, es gab eine verständnisvolle Handlung sowie ein unerwartetes Ende. Und natürlich viel Sex mit vielen schönen Darstellerinnen und prächtig gebauten Darstellern. Renate bekam auf diesem Weg auch noch etwas zu sehen, nachdem sie sich den ganzen Tag anstarren lassen musste. Dies ist aber meine Interpretation. Was Renate vom Film hielt, bleibt ihr Geheimnis.


Nach dem Film verstoben alle Männer gleich in alle Himmelsrichtungen. Der einzig verstohlene und etwas atemlose Blick kam von der netten Damen hinter der Glasscheibe des Kassenhäuschens.


Kurzfazit Sexkino: Viele gierige Blicke von den richtigen Leuten, aber keine doofen Sprüche. Anmache fehlanzeige.


Gesamtfazit unseres Experimentes: Grosse Brüste sind für Frauen im Alltag sicher mehr Last als Lust. Vorallem muss man sich daran gewöhnen, angestarrt zu werden. Das kann man offenbar nicht ändern, auch wenn man nicht gerade nackt in einer Sauna sitzt. Einen Unterschied, ob nun eher Männer - wie erwartet - starren oder Frauen, konnten wir nicht zwingend feststellen.


Mir un Ramon tat vorallem Renate leid, dass sie so ausgestellt war. Aber sie hat das locker gemeistert und uns einen Einblick in ihren Alltag gewähren können. Am Abend offenbarte uns Renate, dass sie sich an die grosse Last gewöhnt hatte und sich eigentlich keine Veränderung in Form einer Operation wünschte. Manchmal seien die Blicke lästig, manchmal mühsam, aber manchmal auch eine Art Kompliment. Renate hatte etwas, was andere nicht hatten und sich vielleicht auch mal wünschten.


Anita und Ramon

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Professor Nestor Graubart

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