Professor Nestor Graubart

Hochschulstr. 35

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Mein Allerwertester

Es wird Frühling und mit den wärmeren Temperaturen bekommt auch so manche, junge Frau das Bedürfnis nach einer Bikini-Figur. Zu diesen zähle ich mich natürlich auch. Ich betrachte mich oft vor dem Spiegel und suche jedes Pölsterchen, jedes Röllchen und jedes Fältchen an meinem Körper.


Um Himmels willen, es könnte ja jemandem auffallen, dass ich ein Kilo zugenommen habe! Schreckliche Vorstellung! Da schaut man mir auf den A..., ich meine Hintern und stellt fest, dass das nicht mehr so knackig ist, wie auch schon.


Schlimm, oder? Ich bin inzwischen so weit, dass es mir egal ist. Ich zeige meinen Hintern gerne. Natürlich mit Bikini in der Badi oder mit engen Jeans im Alltag. Sooo schlimm ist es nun auch wieder nicht, denke ich und freue mich über jeden prüfenden Blick von anderen, gleichdenkenden Frauen. Auch Männerblicke stören mich nicht.



Kürzlich fiel mir im Warenhaus mein Einkaufszettel aus der Hand, Ich bückte mich ohne mich vorher zu vergewissern, ob mein Hinterteil nun noch besser zur Geltung kommt oder nicht. Als ich mich wieder erhob, sah ich, dass ein jüngerer Kunde mit offenem Mund da stand und mir auf meinen Po starrte.


Ich liess den Zettel gleich noch einmal fallen. Völlig unbeabsichtigt, natürlich. Und als ich mich wieder danach bückte, wollte und wollte ich den Zettel einfach nicht zwischen die Finger kriegen. Und so ergötzte sich der Jüngling noch ein paar Augenblicke an meinen zum Zerreissen gespannten Jeans. Ich gönnte ihm den unverfrorenen Blick. Er gab mir die Bestätigung, dass mein A..., Allerwertester noch richtig knackig rüberkam.

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