Professor Nestor Graubart

Hochschulstr. 35

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Hilfe, meine Chefin ist gar nicht krank

Rico hat mir seine Kurzgeschichte für euch zur Verfügung gestellt. Lesen und Spass haben.


Rico war gerade 19 Jahre alt und noch voll in seiner Ausbildung. Er absolvierte seine Lehre als Reisekaufmann in einem kleinen Reisebüro auf dem Land. Er ging gerne in das Büro und hatte Spass an seiner Ausbildung. Seine Vorgesetzten waren Hans und Roswita Hulliger. Neben diesen beiden arbeiteten noch drei weitere Angestellte im Reisebüro.


Unser Lehrling war also im Alter, in welchem man sich gerne mal in eine attraktive Frau verguckt. Mädchen sind nicht mehr doof, sondern geil, reifere Frauen sind nicht mehr "alt", sondern interessant. Rico war also in seine Chefin verknallt. Er akzeptierte sie aber voll und ganz als seine Vorgesetzte und machte nie irgend welche Anstalten, seine Liebe zu verraten.


Eines Tages war Roswita krank. Ihre Wohnung lag gleich über dem Reisebüro, also im gleichen Haus. Hans meldete, dass seine Frau sich erkältet habe und mit Fieber im Bett liege. Roswita Hulliger ging auf die 40 zu, hatte lange schwarze Haare, dunkle Augen und für dieses Alter sehr sportlich und attraktiv. Wäre sie nicht mit Hans verheiratet gewesen, sie hätte wohl eine ganze Schar von Verehrern gehabt.


Am Nachmittag musste Hans zu einem Aussentermin weg. Er beauftragte Rico, den Lehrling, einen Stapel mit Verträgen zu seiner Frau zu bringen. Diese hätte immer noch Fieber, sei aber nicht mehr im Bett. Rico sollte einfach klingeln und die Papiere abgeben. Roswitta wisse, dass er komme.


Ahnungslos wie Rico war, nahm er gegen 16.00 Uhr den Stapel und machte sich auf den kurzen Weg nach oben. Im Treppenhaus malte er sich aus, was nun sei, wenn seine Chefin trotzdem noch im Bett lag und schlief? Würde sie dann sauer, wenn er sie weckt? Aber er konnte ja nichts dafür, er führte nur einen Auftrag aus. Und er sei ja angemeldet, dachte er sich. Es kam alles ganz anders.


Als er zur Wohnungstür kam, stellte Rico fest, dass diese nur angelehnt war. Trotzdem klingelte er, wie ihm gesagt worden ist.


"Komm' rein, Rico!" hörte er Roswitta rufen. "Es ist offen."


Natürlich war offen, das hatte Rico ja gesehen. Vorsichtig öffnete er die Türe und trat ein. Er war schon ein paar Mal hier in der Wohnung der Hulligers gewesen, wenn er etwas holen oder bringen musste. Er blickte sich um und sah aber Roswita nirgends.



"Ich soll Ihnen Verträge bringen!" rief er.


"Ich bin hier im Schlafzimmer. Bringst du mir die Sachen hierher, bitte?" tötnte es aus der Türe etwas weiter hinten im Gang.


"Ok!" bestätigte Rico und machte sich auf den Weg. Die Eingangstür liess er offen.

Als er durch die Schlafzimmertüre, die ebenfalls nur angelehnt war, spähte, erschrak Rico. Seine Chefin sass am kleinen Schreibtisch vor dem Bett und tippte etwas in ihren Laptop. Roswita trug nur ein Nachthemd, welches sogar noch nur sehr dürftig zugeknöpft war. Sie machte noch einen etwas müden Eindruck und ihre Haare waren nicht gemacht wie sonst. Auch trug sie kein Augenmakeup wie sonst immer. Sie sah so anders und doch so hübsch aus.


"Es tut mir sehr leid..." wollte sich Rico entschuldigen. "Ich wusste nicht..."


"Komm' rein, Rico. Es ist alles ok. Ich wusste ja, dass du kommst." beruhigte Roswita ihren Lehrling mit leisen aber bestimmten Worten.


Roswita merkte aber sofort, dass Rico sich genierte und rot anlief. Sie war sich ihrer Ausstrahlung voll und ganz bewusst und wusste auch, dass sie mit fast offenem Hemd im Schlafzimmer sitzend, für eine mittelgrosse Überraschung gesorgt hatte. Sie schien sich nicht zu schämen, auch wenn sie als Vorgesetzte niemals Angestellte so nahe an sich herankommen liess. Schon gar nicht im Schlafzimmer und in diesem Aufzug. Rico störte sie nicht im Geringsten. Im Gegenteil.


"Leg' doch die Unterlagen dort aufs Bett, bitte."


Rico tat wie befohlen. Er musste, wenn er zum Bett gelangen wollte, sehr nahe an seiner Chefin vorbeigehen. Als er sich gerade neben ihr durchzwängen wollte, hielt sie ihn an seinem Arm zurück.


"Hast du noch nie eine Frau nackt gesehen?" fragte sie den nun völlig überraschten Rico.

"Oh... ehh... nein... also doch... schon... aber..." stammelte dieser. Zu mehr reichte es nicht. Vor Unsicherheit vielen ihm die Verträge aus der Hand und verstreuten sich überall auf dem Boden. Danach bücken konnte er sich nicht, dafür hielt ihn Roswita zu fest zurück. Er wollte, aber er konnte nicht.


"Aber was?" fragte ihn Roswita provozierend. Ihr Lächeln brachte Rico völlig zum Schwitzen. "Hat es dir nicht gefallen, was du gesehen hast?"


Diesmal wartete sie keine Antwort ab. Sie drehte sich auf ihrem Stuhl zu Rico, verschränkte die Beine und öffnete lächelnd die zwei letzten Knöpfe ihrer Bluse. Rico wagte einen kurzen und verstohlenen Blick in ihre Richtung. Er verstand überhaupt nicht, was hier gerade passierte. Wollte Roswita, seine Vorgesetzte, ihn wirklich hier und jetzt verführen? Da konnte er doch nicht mitmachen. Was passiert, wenn Hans nun plötzlich hereinkommt? Oder ein anderer Angestellter?


"Na?" provozierte Roswita weiter und zog mit einer Hand die Bluse ein Stück auseinander. Rico konnte nun ihre Brüste praktisch unverhüllt sehen, einen BH trug sie nicht. Roswita lächelte, während sie Rico's Arm noch immer festhielt, damit sich dieser nicht abwenden oder bücken konnte. Sie zwang ihn so, sie anzusehen.


Rico blickte die Brüste ganz kurz an, dann wandte er seinen Kopf verschämt ab. Er konnte Roswita nicht ins Gesicht schauen, dafür war er viel zu schüchtern und verlegen.

Roswita liess noch nicht locker. Sie zog ihren Lehrling am Arm ein wenig näher zu sich, mit der anderen schob sie nun die andere Seite der Bluse auch noch zur Seite und über die Schultern nach hinten. Stolz präsentierte sie nun ihren schönen und vollen Busen absolut unverhüllt.


"Nun zier dich doch nicht so." meinte sie auffordernd. "Vom Anschauen ist noch nie eine Frau schwanger geworden. Oder findest du mich oder meine Brüste nicht schön?"

Rico wollte etwas sagen, konnte aber nicht. Er hatte durch diese mehrmaligen Aufforderungen wieder etwas Mut gefasst und blickte nun ziemlich lange auf Roswita's Oberweite. Sie hatte ihn dazu eingeladen, er war unschuldig und würde ja nichts dafür können, wenn es nun eine böse Überraschung geben würde. Er fand ja seine Vorgesetzte seit jeher sehr attraktiv, aber er hätte sich nicht im Traum vorstellen können, dass er mal in diese Situation kommt und ihre Brüste so offensichtlich präsentiert bekommt.


"Wenn du niemandem etwas davon erählst, darst du sie das nächste Mal sogar anfassen." meinte Roswita wieder flüsternd. Ihr Lächeln haute Rico fast um. Er glaubte fast nicht, was er da erlebte. Schlussendlich war er nur noch froh, dass sie seinen Arm losliess.


Er drehte sich rasch um, ging zur Tür, blickte noch einmal zurück, wollte wieder etwas sagen, aber es gelang ihm wider nicht.


Roswita wusste, ihr Lehrling würde schweigen und niemandem davon erzählen. Dafür kannte sie ihn zu gut. Roswita wusste auch, dass es ein nächstes Mal geben wird.


ENDE

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